+++ AKTUELL +++ IDD–Aufschub wird konkreter +++ AKTUELL +++ Update IDD-Umsetzung – wird die IDD-Anwendung verschoben?

Rahmenbedingungen

Das Ziel der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (Insurance Distribution Directive = IDD) ist, unter anderem eine bessere Auswahl an Produkten und mehr Konsumentenschutz zu ermöglichen.

Als Grundlage für einen fairen, transparenten und einheitlichen Vertrieb regelt die IDD u.a. berufliche und organisatorische Anforderungen von Versicherungsvertreibern und Vermittlern, wie entsprechende Aus- und Weiterbildung sowie Informationspflichten oder professionelles Agieren gegenüber dem Kunden.

Die Änderungen der Rahmenbedingungen im Vertrieb bedeuten eine Umstellung für die gesamte Versicherungsbranche. Daher fanden und finden regelmäßig Gespräche zwischen dem Fachverband der Versicherungsmakler, dem Versicherungsverband VVO und dem Bundesgremium der Versicherungsagenten, ebenso statt, wie mit den Vertretern der in die innerstaatliche Umsetzung involvierten Ministerien und allen sonstigen Stakeholdern (z.B. FMA, AK, …). Maklerspezifische Positionen und Forderungen wurden dabei verteidigt und so weit wie möglich durchgesetzt. Um der Stimme der gesamten Versicherungswirtschaft ein besonders hohes Gewicht zu verleihen, haben die Österreichischen Versicherungsmakler mit dem VVO und den Versicherungsagenten ein gemeinsames Positionspapier zu den wesentlichen Umsetzungsthemen erarbeitet und dem Gesetzgeber vorgelegt.

Federführend bei der innerstaatlichen Umsetzung der Richtlinie wird das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sein. Auch das Konsumentenschutzministerium (BMASK), das Finanzministerium (BMF) und das Justizministerium (BMJ) sind in den Gesetzgebungsprozess involviert.